"60 Jahre Christuskirche": Festgottesdienst mit Gemeindefest am 18. Mai

Den 60. Geburtstag unserer Christuskirche haben wir am 18. Mai 2014 gebührend gefeiert. Mit einem festlichen Kirchweihfestgottesdienst ging es los, danach gab es einen Empfang für die ganze Gemeinde und unsere Ehrengäste. Beim anschließendem Gemeindefest gab es buntes Programm bis zum Abend.

In seiner Festpredigt betonte Dekan Dr. Gerhard Schoenauer die Bedeutung der Kirchengemeinde vor Ort. Wie schon der Einweihungsgottesdienst am 16. Mai 1954 fiel das Jubiläum auf den Sonntag Kantate, an dem traditionell die wichtige Rolle der Kirchenmusik im Mittelpunkt steht. Dementsprechend reich war die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes: Neben Heinz Kreisl an der Orgel musizierten der Kirchenchor der Gemeinde und die Jungbläser des Dekanats unter der Leitung von Klaus Hammer, so dass die Liturgen unter Bläser- und Paukenklängen in die Kirche einziehen konnten.

Beim anschließenden Empfang begrüßte Pfarrer Moritz von Niedner zahlreiche Ehrengäste, darunter Landrat Richard Reisinger, der trotz Einladung zum Gottesdienst mit Kardinal Meißner gekommen war, was ihm einen Sonderapplaus eintrug. Bürgermeister Joachim Neuß bedankte sich für die Einladung und die gute Zusammenarbeit. Für den Dekanatsausschuss übergab die Präsidentin der Dekanatssynode, Karin Weiß, ein besonderes Geschenk für den künftigen Posaunenchor: Ihr Mann, der frühere Dekanatskantor Roland Weiß, hatte eigens für die Auerbacher Bläser eine "Intrade für Auerbach" komponiert. Als Vertreter der katholischen Seite äußerte Herbert Appl, Vorsitzender des Dekanatsrats, den Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit beider Konfessionen - auch dafür gab es viel Beifall.

Ein Genuss für Augen und Geschmacksnerven war das Festbuffet, zu dem über zehn Köchinnen beigetragen hatten. Auch die zahlreichen Kuchen und Torten kamen sehr gut an.

Eine Diashow bot eine Zeitreise durch 60 Jahre Christuskirche an, vor allem gab es Bilder vom Bau des Gemeindehauses und seiner Einweihung vor über 45 Jahren. Da das Gemeindehaus zur Zeit wieder eine Baustelle ist, hatte der Festausschuss einige Baustellenspiele vorbereitet: Im Sand galt es vergrabene Schätze zu heben; beim Schubkarrenrennen musste zuerst die passende Arbeitskleidung angelegt und dann mit der Schubkarre ein Turm aus Bauklötzen unfallfrei ins Ziel gebracht werden.

Ein offenes Singen aus dem Liederheft "Kommt, atmet auf" rundete das Programm ab, bevor das Gemeindefest mit einer Schlussandacht zu Ende ging - ein gelungenes Fest, bei dem sich alle, Besucherinnen und Besucher, Helferinnen und Helfer offensichtlich wohlgefühlt haben.