Bläserfest zur Posaunenchor-Gründung in Auerbach

Gemeinsam musizieren die drei Posaunisten und sechs Trompeter schon länger, jetzt dürfen sie sich offiziell „Posaunenchor der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Auerbach i.d. OPf.“ oder – ganz kurz – „Posaunenchor Auerbach“ nennen.

Zum feierlichen Gründungsgottesdienst am 12. Juli waren Dekan Dr. Gerhard Schoenauer und Pfarrer Matthias Öffner, der Bezirksobmann aller Posaunenchöre des Dekanats, sowie Kirchenmusikdirektor Dieter Wendel nach Auerbach gekommen. Der gebürtige Bayreuther ist nicht nur Musiker und Komponist, sondern auch Leitender Landesposaunenwart in Bayern und in dieser Funktion für derzeit über 900 Posaunenchöre zuständig. Herbert Lehner überbrachte als Zweiter Bürgermeister und Kreisrat die Glückwünsche von Stadt und Landkreis.

Der Gründungsgottesdienst wurde von den neun Bläsern und Organist Markus Weber musikalisch gestaltet. An den Posaunenchor wurden zwei Urkunden überreicht. Eine von Dekan Schoenauer und eine von KMD Wendel. Darin wurde bestätigt, dass die Auerbacher Bläser als Posaunenchor mit der Nummer 11158 in den Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern e.V. aufgenommen wurden.

Der Einladung zum Festgottesdienst waren Bläser aller Posaunenchöre des Dekanats gefolgt. Sie kamen aus Betzenstein, Birk, Bronn, Creußen, Pegnitz, Plech und Schnabelwaid. Beim Standkonzert vor der Christuskirche stimmten alle gemeinsam das „Lobet den Herrn“ an. Unter der Leitung von KMD Wendel spielten die Bläser Choräle und Werke aus der aktuellen Posaunenchorliteratur. Die Zuhörer dankten mit viel Beifall. Mit dem Bläsergruß verabschiedeten sich die Musiker. Im Gemeindehaus und im Pfarrhof saßen alle bei einem Weißwurst-Frühstück noch gemütlich zusammen.

Der Posaunenchor trifft sich weiterhin jeden Donnerstag um 17 Uhr zur Probe. Während der Sommerferien wird nach Absprache musiziert. Im September werden Interessierte zu einer Schnupperstunde eingeladen.

Übrigens: Der Posaunenchor hat jetzt auch ein eigenes Logo, das aus dem Logo der Kirchengemeinde entwickelt wurde.

Brigitte Grüner